CORONA-Zahlen am Beispiel Berlin: Real gar nicht so dramatisch!

Berlin, 21.022021/cw – Eine allseits bekannte Zeitung in Berlin (wir vermeiden den Begriff „Berliner Zeitung“, weil dies auf die falsche Fährte locken würde und damit eine Fehlinformation wäre) berichtete heute wieder in einem Corona-Newsblog Berlin über die „aktuellen Corona-Zahlen“ in der Hauptstadt. Das liest sich u.a. dann so:

„Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich in Berlin nachweislich 126.825 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 2.727 Menschen sind bislang in Berlin mit oder an Covid-19 gestorben. 118.433 Patienten gelten inzwischen als genesen. 5.665 Menschen sind aktuell in Berlin mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Berlin bei 54,9.

Wieder werden ausschließlich absolute Zahlen veröffentlicht, die in der Tat bereits auf den ersten (gewollten?) Blick mehr oder weniger große Schreckreaktionen auslösen (sollen?). Die regelmäßige Ergänzung der Berichterstattung um einen jeweiligen prozentualen Bezug würde dagegen vermutlich eine gewisse Gelassenheit und versachlichte Sichtweise auslösen, allerdings auch berechtige Fragen nach Sinn, Zweck und Umfang bisheriger Maßnahmen aufwerfen. Eine seriöse, also keine Hysterie fördernde Berichterstattung könnte hingegen (unter Verwendung des Duktus vorstehender Veröffentlichung) so aussehen:

Bisher 0,07 Prozent Berliner „an oder mit“ Corona verstorben

„In Berlin sind aktuell im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung (3,769 Millionen / Stand 31.12.2019) der Stadt 0,15 % (in Zahlen 5.665) der Einwohner mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich in Berlin nachweislich bisher 3,36 % (126.825) der Einwohner mit dem Coronavirus infiziert; aber immerhin gelten 118.433 von 126.825 Patienten, also 93,38 %, inzwischen als genesen. Dagegen sind 0,07 % (2.727) aller Einwohner Berlins bislang „mit oder an“ Covid-19 gestorben. Die tatsächliche Ursache des jeweils erfassten Todes ist nicht verifizierbar, weil die Toten meist nicht obduziert, also statistisch „mit oder an Corona verstorben“ erfasst wurden.“ Mithin sind die Corona-Zahlen in Berlin entgegen der öffentlichen Darstellungen real alles andere als dramatisch.“

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist demo-frueher-war-die-freiheit-foto-.jpg.Einer von vielen in den vergangenen Monaten formulierten Protesten – Foto: LyrAg-Press

Aber die Mehrheit der Bürger werden alles mit sich machen lassen, so lange die Angst aufrecht erhalten wird. Die stringenten Maßnahmen wären vermutlich längst beendet, wenn diese Angst nicht mehr vorhanden wäre. Diese „Politik der Angst“ sollte endlich beendet werden. In diesen Tagen wird in diesem Zusammenhang sogar schon der einstige politische Löwe – Franz Josef Strauß – zitiert: „Wer die Menschen verwirrt, wer sie ohne Grund in Unsicherheit, Aufregung und Furcht versetzt, betreibt das Werk des Teufels(1986). Es ist in der Tat erschreckend, wie weit die Politik inzwischen geht, um die Bürger ihrer Rechte zu berauben.

Ernsthafte Thematisierung erst nach der Bundestagswahl?                                                           

Ein Kommentar von Carl-Wolfg. Holzapfel

Angesichts der prozentualen Verhältnismäßigkeit stellen sich berechtigte Fragen nach der Vertretbarkeit der eingeleiteten „Schutzmaßnahmen“ im Hinblick auf die nachhaltigen Folgen für die Wirtschaft und die Gesellschaft als Ganzes, die sich z.B. durch diese Maßnahmen einer Verschuldung auf über 2 Billionen Euro ausgesetzt sehen. Dabei sind hier weder die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, noch die schulischen und beruflichen Entwicklungen der nachwachsenden Generation berücksichtigt. Die Corona-Maßnahmen richten schon jetzt bei Kindern Schäden an, die im jetzigen Stadium noch kaum zu ermessen sind. Die Kinder- und Jugendpsychiatrien stehen schon jetzt vor einer ungeplanten Überforderung. Die Folgen werden gravierend sein.

Vermutlich werden diese harten Fakten erst nach der Bundestagswahl im September 2021 durch die Politik thematisiert. Mit vielen Erklärungen des „Bedauerns“ und das man „nur das Wohl der Bevölkerung“ im Auge gehabt habe.

Auch so könn(t)en Unruhen, wenn nicht gar Revolutionen, geradezu provoziert werden. Ein Blick in das Geschichtsbuch der Menschheit könnte durchaus hilfreich sein.

V.i.S.d.P.: Redaktion Hoheneck, Berlin – Mobil: 0176-48061953 (1.620).

Veröffentlicht von redaktionhoheneckerbote

1944 im schlesischen Bad Landeck (heute Polen) geboren, in Berlin aufgewachsen. Erstes Interesse für Geschichte und Politik durch Ungarn-Aufstand 1956. 1958 Deutschlandpapier zur möglichen Lösung der "Deutschen Frage". Ab 1961 Gewaltloser Kampf gegen die (Berliner) Mauer. 1965 Verhftung durch DDR-Organe am Checkpoint Charlie nach Demo für die Freilassung politischer Gefangener in der DDR; 1966 Urteil in Ost-Berlin: 8 Jahre Zuchthaus; Oktober 1966 Freikauf. Bis 1989 weiterhin Demos an der Mauer in Berlin; am 13.08.1989 "Der Mann vom Checkpoint Charlie". Anfang der sechziger Jahre erste eigene Veröffentlichungen in Druck-Medien. Seit 2011 im Internet unter Redaktion Hohenecker Bote.

Ein Kommentar zu “CORONA-Zahlen am Beispiel Berlin: Real gar nicht so dramatisch!

  1. Betr. „… x% Einwohner mit dem Coronavirus infiziert …“

    Korfekt wäre zu sagen, dass die Zahl der mit dem PCR-Verfahren positiv Getesteten nicht gleich der Zahl der Infizierten ist. Es hat sich sicherlich herumgesprochen und wäre im Pschyrembel nachzulesen, was eine Infektion ist: Sie liegt dann vor, wenn ein aktiver Virus sich im Körper vermehrt und Reaktionen stattfinden.

    Das ist vielfach bestätgit, u.a. auch von der WHO sowie zahlreichen Medizinern, u.a. auch von der Firma TIB Molbiol, Hersteller der Testkits mit Geschäftsführer Landt, Co-Autor der berühmt-berüchtigten PCR-Studie von Herrn Prof. Drosten,

    Bitte also nicht mehr PCR-Positive mit Infizierten gleichsetzen.

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